Presse - Dr. Birgit Reinemund, FDP

28.04.2011 Mannheimer Landtagsabgeordnete müssen als „Anteilseigner“ Farbe bekennen

Die FDP-Fraktion ist zutiefst irritiert über die Stellungnahmen der Mannheimer Landtagsabgeordneten zu den neuesten Entwicklungen bei der Staatlichen Hafengesellschaft Mannheim. "Bereits die Diskussion um die Teufelsbrücke hat gezeigt, dass die Grünen und die SPD den Hafen gerne zum Museum erklären wollen, allerdings dürfen sich die Museumswächter dann auch nicht beschweren, wenn der Mannheimer Hafen als Wirtschaftsbetrieb nicht weiter wachsen kann", betont FDP-Fraktionsvorsitzender Volker Beisel.

Kein klares Bekenntnis zum Mannheimer Hafen im Koalitionsvertrag

Die Liberalen plädieren für eine konsequente Umsetzung der geplanten Hafenerweiterung und Modernisierung. "Der Wirtschaftsstandort Mannheim braucht einen leistungsfähigen und zukunftsorientierten Hafen, um im europäischen Wettbewerb zu bestehen - ein wesentlicher Baustein im europäischen Verkehrskorridor Code 24. Tausende Arbeitsplätze sind direkt vom Hafen abhängig. Die Mannheimer Landtagsabgeordneten von Grüne und SPD haben leider versäumt, im Koalitionsvertrag ein deutliches Bekenntnis zum Ausbau des Mannheimer Hafens zu erreichen. Statt dessen empören sie sich lieber laut in Presseerklärungen. Ein starkes Zeichen für die Mannheimer Wirtschaft sieht anders aus", hebt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Liberalen, Dr. Birgit Reinemund MdB hervor.

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