Presse - Dr. Birgit Reinemund, FDP

Mehrbelastung bei „Stuttgart 21“ hat keine Auswirkung auf ICE Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt - Reinemund: „Die Region ist jetzt am Zug!“

Allen Gerüchten zum Trotz, die gestiegenen Kosten des Großprojekt "Stuttgart 21" habe nach Aussage der Bundesregierung keine Folgen für die Finanzierung weiterer Großprojekte bei der Deutschen Bahn AG. Dies geht aus einer aktuellen Antwort des Bundesverkehrsministerium an die FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund hervor.

"Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Mehrkosten des Projektes "Stuttgart 21" und der Finanzierung der Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt, da die Bundesregierung "Stuttgart 21" mit einem Festbetrag von 563,8 Mio. € bezuschusst. Mögliche Kostensteigerungen muss die Bahn AG voll tragen", zitiert Dr. Reinemund erleichtert aus der Antwort der Bundesregierung.

Region ist jetzt am Zug

"Doch leider kann die Regierung noch keine definitive Aussage dazu treffen, wann Gelder für den Ausbau der ICE-Verbindung "Mannheim-Frankfurt" zur Verfügung stehen, da die Trassenplanung noch immer nicht abgeschlossen ist", ärgert sich die Bundestagsabgeordnete. "Die Region ist jetzt am Zug und muss sich auf eine Streckenführung einigen. Erst dann können wir uns auch ernsthaft um die Bereitstellung entsprechender Mittel im Bundeshaushalt kümmern".


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