REINEMUND: Kerosinsteuer baut Wettbewerbsverzerrung ab und ist ökologisch sinnvoll
Die Mannheimer FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund bewertet die Vorstellungen der Luftverkehrsbranche hinsichtlich möglichen Einführung einer Kerosinsteuer positiv."Bisher wurde ein nationaler Alleingang bei der Besteuerung von Kerosin von der Luftfahrt energisch abgelehnt. Wenn diese jetzt von Fluggesellschaften selbst in die Diskussion gebracht wird, um so besser und deshalb lohnenswert, darüber nachzudenken", so die Finanzexpertin. Allerdings müsse das im Sparpaket geforderte Entlastungsvolumen von 1 Milliarde Euro erreicht werden.
"Die Besteuerung von Kerosin als Alternative zur geplanten Flugverkehrsabgabe ist unbürokratisch in der Umsetzung. Sie verhindert Wettbewerbsverzerrung zwischen großen und kleinen Fluggesellschaften und Billiganbietern und baut die Subvention des Flugverkehrs zulasten von Straße, Schiff und Schiene ab". Auch aus ökologischer Sicht sei eine Kerosinsteuer sinnvoller, da sie moderne Flugzeugflotten mit verbrauchsärmeren Flugzeugen bevorteile.
"Hier könnte Deutschland eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen", so Reinemund.














